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Steuerberatung in Werl und Umgebung (Hellweg, Börde, Sauerland)

1%-Regel – Dienstwagen – Einspruch – anhängiges Verfahren

Vor dem Finanzgericht Niedersachsen ist ein neues Verfahren (Az. 9 K 394/10) im Zusammenhang mit der Besteuerung von Dienstwagen anhängig.

Bei der 1%-Regel wird für die Besteuerung der privaten Nutzung eines betrieblichen PKW / Dienstwagen bislang pauschal vom Brutto-Listen-Preis (Katalogpreis zzgl. Sonderausstattung) des Herstellers des PKW ausgegangen (ohne Rabatte beim Kauf), wenn kein Fahrtenbuch geführt wird und das Fahrzeug mindestens zu 50% betrieblich genutzt wird.

Besonders hart trifft dies diejenigen, die ökonomisch denken und sich einen deutlich günstigeren Gebrauchtwagen kaufen und für diejenigen die gut verhandeln können und hohe Kaufpreis-Rabatte erhalten. Für all diese, ist ein Einspruch gegen die noch offenen Einkommensteuerbescheide möglich und sinnvoll unter Hinweis auf das o.g. Verfahren.

Mit etwas Glück und mit dem Sachverstand der zuständigen Richter ist es zukünftig vielleicht möglich, als Bemessungsgrundlage für die 1%-Regelung den tatsächlichen Kaufpreis zu benutzen.

Benötigen Sie Hilfe bei einem Einspruch oder eine Beratung zu diesem Thema, wenden Sie sich gerne an mich.

Hinweis: Bei der 1%-Regel gibt es keinen Unterschied zwischen Barkauf, Finanzierungskauf oder Leasing des jeweiligen PKW. Für LKW gibt es keine 1%-Regel. Entscheidend für die Einstufung des Fahrzeuges als PKW oder LKW ist nicht die Zulassung (Kfz-Steuer) sondern die Einordnung nach dem Einkommensteuerrecht.

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